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Die philosophische Frage: Kann man Lebenszeit an der Uhr ablesen? - Blog - CreaLengo GmbH - Bildung & Coaching

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Die philosophische Frage: Kann man Lebenszeit an der Uhr ablesen?

Herausgegeben von in Stellensuche ·
Tags: LebenszielLebenszeitStellensuche„WasistIhrTraumberuf?“fragteichHerrMeier.„IchhabekeinenTraumjob.Ichwilleinfachnuretwasarbeiten.IchglaubeTraumberufesindHirngespinste.IcharbeitenurumGeldzumLebenzuhabendanachlebeich.“
„Was ist Ihr Traumberuf?“ fragte ich Herr Meier. „Ich habe keinen Traumjob. Ich will einfach nur etwas arbeiten. Ich glaube Traumberufe sind Hirngespinste. Ich arbeite nur, um Geld zum Leben zu haben, danach lebe ich.“

Wir diskutierten daraufhin, ob Arbeit auch Leben ist, oder nur ein Mittel zum Zweck. Ich merkte, das Gespräch hat ihn nicht wirklich berührt. Er hat eher auf mich mitleidig herabgeblickt. Ich war fassungslos, da ich kaum glauben konnte, dass es Menschen mit dieser Einstellung überhaupt gibt.

Bei Menschen ohne Berufsbildung sind diese Ansicht sehr verbreitet. Sie arbeiten um zu Leben und dabei ist es ihnen egal, was sie tun. Solange es machbar ist und nicht ihren Grundsätzen widerspricht. Menschen mit einer Berufsbildung oder Studium sind da anders. Sie wollen eine gute und wertvolle Arbeit finden. Sie wollen was erreichen oder einen Sinn in ihrem Tun finden.

Herr Meier ist sehr intelligent und hat 5 Jahre Ausbildung hinter sich. Er arbeitet aber nicht mehr auf dem gelernten Beruf. Er jobbt als Handlanger oder Hilfsarbeiter.

Wir diskutieren mehrere Tage über das gleiche Thema.

Lebt man
  • Bei der Arbeit?
  • Im Stau?
  • In der Kolonne vor dem Kino?

Wie wird die Lebenszeit berechnet?
  • Die Zeit von der Geburt bis zum Tod?
  • Die Zeit in der man glücklich ist?
 
Kann man auch während einer Bahnfahrt „leben“? Was meinen Sie dazu? Schreiben Sie Ihre Meinung in den Blog. Vielen Dank!




2 Kommentare
Barbara Gröger
2016-12-06 18:23:11
Jede Zeit, die ich mit etwas verbringe, das mir keine Freude macht ist verschwendete Lebenszeit, aber es ist Lebenszeit. Also mache ich das Beste daraus. Irgendetwas positives gibt es bei allem, was man macht. Man muss sich nur darauf einlassen, danach zu suchen und man wird es finden!
Menschen, die nur ihren Job machen ohne dem etwas positives abgewinnen zu können sind sehr bedauernswerte Kreaturen. Auch ganz einfache Jobs wie z.B. Straßenkehrer sind wertvolle tätigkeiten. Denn ohne diese Tätigkeit würden wir im Dreck verkommen.
Wenn sich die Leute, die nur ihren Job machen um dann nach der Arbeit zu "leben" das klarmachen, wären sie deutlich glücklicher. Ist doch eigentlich ganz einfach!
Matthias
2016-12-07 13:15:29
Wie kann ich etwas berechnen, was es nicht gibt. Wo es doch so etwas wie Zeit an sich nicht gibt.
Vergangenheit an sich ist nicht Zeit, ist nur Erinnerung an Zeit. Auch Zukunft an sich ist nicht Zeit, denn Zukunft wird erst, ist also nicht, ist demnach also nur die Erwartung von Zeit. Weder die Erinnerung an Zeit noch die Erwartung von Zeit ist Zeit.
Wenn es so etwas wie Zeit gäbe, dann wäre nur Gegenwart Zeit. Gegenwart ist aber nur die Scheide zwischen dem, was Vergangenheit und dem, was Zukunft genannt wird. Nur eine in Gedanken zu fassende Scheide, ohne Ausdehnung, nur ein Berührungspunkt. Somit ist Zeit lediglich ein reines Gedankenkonstrukt. Erst durch Denken erschafft der Mensch in sich, dass was wir Zeit nennen.
Solange der Mensch der selbst erschaffenen Zeit anhangt lebt er nicht wirklich und er macht sich zum Sklave seiner eigenen illusionären Schöpfung. Sobald der Mensch dieses eigen geschaffene Trugbild durchschaut und überwindet, wird er erkennen, dass er nicht lebt, sondern das er das Leben selbst ist.

Das ist ein kleiner philosophischer Beitrag. Dies zu einer in gewisser Weise zwar logischen Fragestellung, die sich aber bei näherer Betrachtung als nicht besonders geistreich herausstellt.

Liebe Grüße Matthias



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