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Vom Mitarbeiter mit Teamführungsaufgaben zur Führungsperson

Herausgegeben von in Führung ·
Tags: TeamleiterFührungLehrgangTeam
Kennen Sie das? Der beste Mitarbeiter wird zum Teamleiter gemacht. Die Idee dahinter ist meist, dass diese Top-Person dann auch seine Kollegen zu Top-Arbeitern machen kann. Leider ist das nicht so einfach.

Volker hatte eine Kochlehre gemacht. Er liebte es, mit Lebensmittel zu arbeiten und tüftelte gerne an neuen Rezepten. Die Arbeitszeiten und der Druck im Restaurant hat ihm aber immer weniger gefallen. Bald aber fand er seinen Traumjob. Er wurde Fleischverkäufer.

Nach kurzer Zeit hatte er treue Stammkunden, denn er verkaufte nicht nur das Fleisch, sondern gab den Interessierten auch noch passende Kochrezepte mit. Die Metzgerei wurde zum Geheimtipp. Sein Chef war so begeistert von ihm, dass er ihn kurzerhand zum Teamleiter machte.

Nun begannen die Probleme. Volker merkte, dass sich die ehemaligen Kollegen und heutigen Mitarbeiter immer mehr von ihm zurückzogen. Er wurde zwar geachtet als Chef, aber das Brodeln in der Gerüchteküche bekam er nicht mehr mit. Er fühlte sich immer mehr ausgegrenzt.

Aus diesem Grund wurde er selber auch immer stiller und versuchte durch Leistung diese Lücken aufzufüllen. So wurde er von seinen Mitarbeitern immer mehr als distanzierte Person wahrgenommen.

Ihm fehlte schlicht und einfach das Rüstzeug zum Teamleiter. Ihm fehlten ebenfalls Gleichgesinnte und ihm fehlte ein Sparringspartner, mit dem er diese Situationen besprechen konnte. Er fühlte sich nicht mehr wohl und statt das Team zu neuen Ufern zu bringen, wurde die Stimmung nun richtig schlecht.

Ich lernte Volker in einem meiner Teamleiter-Lehrgänge kennen. In jeder Lektion blühte er mehr und mehr auf. Er brachte konkrete Situationen aus dem Berufsalltag mit, die wir dann in der Klasse diskutierten. Er lernte nun mehr über Leadership, Menschen, Konflikte und über die Gruppendynamik. Das alles versuchte er mit seinem Team umzusetzen.

Sein Wissen hat ihn weitergebracht. Noch immer hat er nicht das perfekte Team, aber er hat sich dieser Aufgabe angenommen und freut sich, die Mitarbeiter zu neuen Leistungen zu motivieren. Er sieht Fortschritte und weiss, welche Ziele erreichbar sind und auch, wie er sie erreichen will. Seine Lehrgangkollegen und er treffen sich immer noch regelmässig alle paar Monate.

Vor ein paar Wochen habe ich als Dank von ihm auch ein spezielles, wunderbares Rezept bekommen. Jedoch ohne Fleisch, denn ich bin Vegetarierin.

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