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Fachkräftemangel – 8 Strategien, wie gute Mitarbeiter kommen und bleiben

Herausgegeben von in Führung ·
Tags: FachkräftemangelFührungRekrutierungBewerberRekrutierungstools
 
Das Jahr 2017 hat Vieles verändert. Stellen wurden abgebaut, gut qualifizierte Fachleute suchen nach neuen Herausforderungen und trotzdem klagt die Wirtschaft über Fachkräftemangel. Was ist passiert? Viele Firmen sind selber dafür verantwortlich! Oder wie erklären Sie sich, dass einige Konzerne und KMU nur mit den Fingern schnipsen müssen und die besten Köpfe versammeln sich, um genau da zu arbeiten?

Hier 5 Strategien, die Ihnen helfen können, 2018 zum Mitarbeitermagneten zu werden.

1.   Das Stelleninserat – „denn Sie wissen, was Sie wollen…“
Wenn Sie Mitarbeiter suchen, schreiben Sie das Inserat bloss nicht von der Konkurrenz ab. Denken Sie selber nach, wie der perfekte Mitarbeiter sein soll. Ein professionelles Anforderungsprofil ist Gold wert. Lassen Sie Wörter wie „motiviert“ und „flexibel“ weg und schreiben Sie anders als die anderen… persönlicher!
 
Suchen Sie nicht Massen an Bewerbern, sondern die richtigen Kandidaten. Massen an Bewerbungen kostet nur massenhaft Zeit und somit auch Geld. Lassen Sie sich von Profis helfen.

2.   Versprechen Sie nicht das Blaue vom Himmel
Stellen Sie Ihre echten Pluspunkte für Bewerber in den Mittelpunkt. Wenn Sie keine haben, schaffen Sie dringend welche.

3.   Das Rekrutierungstool soll weder ein Intelligenztest noch eine Geduldsprobe sein
Sie haben ein teures Bewerbungstool gekauft und wollen es nützen? Dies stellt aber für die Bewerber eine Hürde dar? also ist es kontraproduktiv.
Wenn Sie wirklich darüber nachdenken, wer diese Hürde überwinden wird, sind es nicht die tollen Mitarbeiter, die jeden Job haben könnten, sondern die verzweifelten. Auch wenn das Tool teuer war, heisst es noch lange nicht, dass es gut ist.

4.   Paragraph 1: der Chef hat immer Recht!
Der Chef befiehlt und die Mitarbeiter werden schliesslich dafür bezahlt, dass sie arbeiten. Sind Sie sicher?
 
Wem immer über die Schulter geschaut wird, wird unsicher und macht Fehler. Leben Sie eine gute Fehlerkultur und vertrauen Sie Ihren Mitarbeitern. Fehler machen ist menschlich. Fehler unter den Teppich zu kehren ist ein Zeichen von Angst und Misstrauen gegenüber dem Vorgesetzten.
62% der Mitarbeitenden haben schon einmal wegen einem Chef gekündigt. Die besten Mitarbeiter haben Chancen auf eine Karriere in einem anderen Unternehmen und brauchen sich nicht mit schlechten Chefs herumzuärgern.
 
Um mit Holz zu arbeiten lernt ein Schreiner 3 Jahre. Um mit Menschen zu arbeiten leider nicht. Bilden Sie Ihre Führungspersonen in guten Lehrgängen aus, nicht nur in tägigen Seminaren.
Die gute Führung ist eine der wichtigsten Aufgaben gegen Fachkräftemangel und spart Ihnen viel Geld.

5.   Bei einem schlecht organisieren Stellenabbau verschwinden zuerst die guten Mitarbeiter
Bei Unsicherheit am Arbeitsplatz fangen die besten Mitarbeiter sofort an sich zu bewerben. Selbst wenn eine Reorganisation diese Mitarbeiter nicht betrifft, werden sie am Ende trotzdem die Firma verlassen. Sie brauchen keine Unsicherheiten am Arbeitsplatz. Am Ende fehlen nicht nur die entlassenen schlechten Mitarbeiter, sondern auch noch die Koryphäen auf ihren Gebieten.
Das heisst für die Firmen, dass sie nun auch noch diese Topleute ersetzen muss, um diesen Verlust auszugleichen. Die nicht ganz so guten Mitarbeiter müssen nun die Neuen einarbeiten. Dabei geht zu viel Wissen verloren. Und die Mitarbeiterbindung geht so definitiv den Bach runter.

Fazit
Firmen, die sich über Führung, Rekrutierung, Mitarbeiterbindung und Work-Life-Balance Gedanken gemacht haben, haben viel seltener Fachkräftemangel als die anderen.

Also, wie wäre es mit dem Vorsatz fürs 2018:
„Geld verdienen mit den besten Mitarbeitenden“
Gerne unterstütze ich Sie dabei.

Äs guets Nüjs
Corina Zingg



1 Kommentar
2018-01-27 19:20:55
Als Handwerksmeister und Berufsschullehrer weiß ich nur allzu gut, dass gerade in wenig lukrativen Jobs (Baugewerbe) den großen Unternehmen schon sehr bald Angst und Bange werden wird. Heute stöhnen die Personalchefs schon wegen Überalterung und demografischen Wandel. Auch die total ausufernde Akademisierung und (Jeder ohne Abi ist ja heute nichts) macht die ganze Situation nur noch schlimmer. Gerade große Konzerne haben lange erkannt, dass sie schon sehr bald keine Indianer haben werden, auf dessen Schultern Sie Ihre Gemeinkostenzuschlagssätze umlegen können! Wer soll dann bitte in 10 Jahren (wenn die letzten Experten in Rente gehen) die Arbeit dort noch machen? Wir steuern gerade was dieses Thema angeht auf einen gigantischen Knall zu, denn das was nachkommt (wenn denn was nachkommt) ist schlicht ausgedrückt meilenweit von der Klasse entfernt, die die letzten Profis heute noch haben. Gutes traditionelles Wissen wird, wenn wir nicht aufpassen, für immer verloren sein und was noch viel schlimmer ist, die gefertigte Qualität auf den Baustellen wird nachlassen.

Jan Hartmann
Strassenbauermeister / Fachlehrer

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